Gelungene Eröffnung von Grünhilde mit Street-Food-Festival

Gelungene Eröffnung von Grünhilde mit Street-Food-Festival

Nach knapp fünf Monaten harter, aber visionärer Arbeit ist alles bei Grünhilde fertig. Das Eröffnungsfest bestätigt einmal mehr: „Essen und Trinken kommt gut an ­– da kommen die Leute zusammen.“

Nun war es endlich soweit: Grünhilde feierte Eröffnung. Seit Jänner 2017 war das Team rund um Geschäftsführer und Projektleiter Norbert Eder am Werk, um Lokal und Laden Lebensstil einzuhauchen. Und es ist gelungen. Grünhilde kann sich sehen lassen. Davon konnten sich am Sonntag, den 21. Mai 2017 gut 1000 Gäste überzeugen.

Grünhilde hat für die Organisation die Landjugend Tragwein ins Boot geholt, die es mit ihrer Obfrau Verena Reisinger schaffte, Street-Food-Festival-Flair in die Region zu bringen. Neun regionale Produzenten boten ihre Köstlichkeiten feil. Vom saftigen Kistenbratl (Schweinefleisch von Landwirt Claus Hochedlinger, Zubereitung von Christian Hintersteininger), würzigen Bratwürstel (Familie Staudinger), feurigem Eintopf (Mühlviertler FEUER zeug), herzhaften Heurigenbroten (Mostheuriger Windischhofer) bis hin zu veganen Kräuternudeln (Hedwigs GARTL) war für jeden Gaumen etwas dabei. Der Andrang war groß, so musste das Team „Quellteiche“ mit ihren gut hundert Portionen der geräucherten Forelle bereits um 13 Uhr den Stand schließen. Gustieren konnten die Gäste auch bei den Produkten der Essigmacherinnen und bei Familie Steininger mit ihren Kreationen von der Aronia-Beere. Nicht zu vergessen die Tragweiner Bäuerinnen mit besten hausgemachten Mehlspeisen. Damit dieses Fest gelingen konnte, unterstützten 70 HelferInnen der Landjugend, Bäuerinnen und Bauern und Vereine das Team von Grünhilde – wir sagen Danke!

Verantwortung als die Schwester des Genusses

Moderator Mario Sacher holte sich namhafte Gäste aufs Podium. Allen voran beehrte Landeshauptmann Thomas Stelzer Grünhilde mit seinem Besuch. Er betonte: „Die Entscheidung liegt bei mir, was ich kaufe.“ Doch es sei auch die Aufgabe der Politik mehr Bewusstsein für den Einkauf regionaler Produkte zu schaffen. Dahingehend spricht auch Philipp Braun vom Verein Slow Food in Oberösterreich von „Verantwortung, der Schwester des Genusses“. Denn bei einem Lebensmittel zähle neben dem Geschmack auch, wo und wie produziert wird – „daher ist Grünhilde ein Traum.“ Braun spinnt den Faden noch weiter und bekräftigt: „Mit jedem Essen und Trinken haben wir unsere Kulturlandschaft in der Hand.“ Gut ist daher, wie Klaus Bauernfeind, Obmann der Bioregion Mühlviertel, betont, dass im Mühlviertel bereits ein starkes Netzwerk zwischen Landwirtschaft und Gastronomie besteht. Daraus gelte es allerdings noch mehr Potenzial zu schöpfen. Dass Grünhilde dafür ein gutes Beispiel ist, bestätigt Hermann Holzweber, Obmann-Stv. von Bio Austria OÖ. Grünhilde habe es zudem mit ihrer Philosophie geschafft, am Zug der Zeit zu bleiben.

„Auf ein regionales Geschäft muss man sich schauen“

Grünhilde bietet mit dem neuen Laden und der angeschlossenen Gastronomie eine wunderbare Synergie. Dahinter steckt Überzeugung und Begeisterung. Und dahinter steckt auch der Gedanke, dass „ein regionales Geschäft etwas Besonderes ist, auf das man sich schauen muss“, so unser Geschäftsführer Norbert Eder, der mit einem kleinen Wettkampfgedanken etwas schaffen wollte, „das die Linzer nicht haben“. Auf jeden Fall, wie Braun vom Verein Slow Food sagt, „Essen und Trinken kommt gut an – da kommen die Leute zusammen“. In diesem Sinne hat die Eröffnung viele Menschen aus dem Umkreis angelockt. Die Umsetzung des Projektes und das Angebot bei Grünhilde werden jetzt schon als sehr gut bewertet. Aber vor allem ist es die Idee dahinter, die begeistert. Grünhilde und ihr Team hoffen somit, alte Stammkunden verwöhnt und neue für die Zukunft gewonnen zu haben.

 

 

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